Der neue Weg des Simply Quartet
Von der neuen 1. Geigerin Sueye Park bis zu Meisterwerken von Debussy und Schostakowitsch
02.02.2026 43 min Staffel 1 Episode 4
Zusammenfassung & Show Notes
Antonia Rankersberger und Xiang Lyu vom Simply Quartet sprechen über eine bedeutende Veränderung in ihrem Ensemble: die Neubesetzung der 1. Geige durch die Jean-Sibelius-Wettbewerbsgewinnerin Sueye Park. Wie muss man sich die Suche und den Auswahlprozess eines neuen Mitglieds vorstellen? Wie lange braucht die Entscheidung? Und welche Qualitäten muss die Person mitbringen? Das und vieles mehr erfahren Sie in dieser Folge.
Zudem sprechen Antonia Rankersberger und Xiang Lyu über ihr zweites Konzert mit dem Simply Quartet am 12. März 2026 im Zyklus »string.« im Wiener Konzerthaus. Dabei präsentiert das Ensemble Claude Debussys einziges Streichquartett sowie Dmitri Schostakowitschs 3. Streichquartett. Der programmatische Bogen reicht also von flirrenden impressionistischen Klängen und Farbenspielen bis hin zu dramatischen Streicherklängen der unmittelbaren Nachkriegszeit. Ihre Ausführungen illustrieren die Geigerin und der Bratschist anhand mehrerer Live-Einspielungen.
Zudem sind zu Debussys op.10 Ausschnitte eines Konzertmitschnitts des Quatuor Ébène vom 22. April 2016 im Wiener Konzerthaus zu hören (Beginn des 1. Satzes und Ende des 4. Satzes; mit freundlicher Genehmigung der Ausführenden sowie des ORF; Verwendung gemäß fair-use-policy). Und von Schostakowitschs op. 73 hören Sie Ausschnitte eines Mitschnitts des Simply Quartet im Rahmen der Carl Nielsen International Chamber Music Competition 2019 (Beginn des 1. Satzes und Ausschnitt aus dem 3. Satz; mit freundlicher Genehmigung der Ausführenden sowie der Carl Nielsen International Chamber Music Competition/des Danish Radio; Verwendung gemäß fair-use-policy).
Antonia Rankersberger und Xiang Lyu (Simply Quartet) berichten exklusiv über die Neubesetzung der 1. Geige in ihrem Ensemble und was es braucht, um eine derartige Veränderung gut zu meistern. Zudem erläutern sie wichtige Charakteristika und Hintergründe zu Claude Debussys Streichquartett g-moll op. 10 und zu Dmitri Schostakowitschs Streichquartett Nr. 3 F-Dur op. 73 und unterstreichen ihre Ausführungen mit Live-Einspielungen.
Darüber hinaus sind zu Debussys op.10 Ausschnitte eines Konzertmitschnitts des Quatuor Ébène vom 22. April 2016 im Wiener Konzerthaus zu hören. Und von Schostakowitschs op. 73 hören Sie Ausschnitte eines Mitschnitts des Simply Quartet im Rahmen der Carl Nielsen International Chamber Music Competition 2019. Für nähere Informationen dürfen wir Sie auf die Hörempfehlung verweisen.
Hörempfehlung
Claude Debussy: Streichquartett g-moll op. 10: Quatuor Ébène*
(*Hinweis: Die Ausschnitte vom Beginn des 1. Satzes und vom Ende des 4. Satzes eines Konzertmitschnitts vom 22. April 2016 im Wiener Konzerthaus sind bis zum Konzerttermin des Simply Quartet am 12. März 2026 in dieser Folge zu hören; mit freundlicher Genehmigung der Ausführenden sowie des ORF; Verwendung gemäß fair-use-policy)
(*Hinweis: Die Ausschnitte vom Beginn des 1. Satzes und vom Ende des 4. Satzes eines Konzertmitschnitts vom 22. April 2016 im Wiener Konzerthaus sind bis zum Konzerttermin des Simply Quartet am 12. März 2026 in dieser Folge zu hören; mit freundlicher Genehmigung der Ausführenden sowie des ORF; Verwendung gemäß fair-use-policy)
Dmitri Schostakowitsch: Streichquartett Nr. 3 F-Dur op. 73: Simply Quartet**
(**Hinweis: Ebenfalls bis zum Konzert des Simply Quartet am 12. März 2026 sind in dieser Folge Ausschnitte vom Beginn des 1. Satzes und aus dem 3. Satz eines Mitschnitts des Simply Quartet im Rahmen der Carl Nielsen International Chamber Music Competition 2019 zu hören; mit freundlicher Genehmigung der Ausführenden sowie der Carl Nielsen International Chamber Music Competition/des Danish Radio; Verwendung gemäß fair-use-policy )
Transkript
»Stringendo«, der Podcast des Wiener
Konzerthauses zum neuen
Streichquartettzyklus »string.«.
Wir freuen uns, dass Sueye Park
uns in Zukunft vervollständigen
wird an der ersten Geige.
Von schwebender Eleganz bis zu
pochender Dramatik –
soweit reicht der programmatische
Bogen in der vierten Folge von
»Stringendo«, dem Podcast des Wiener
Konzerthauses zum Streichquartett-
Zyklus »string.«.
Ich bin Barbara Alhuter,
Redakteurin des Wiener
Konzerthauses, und ich lade Sie
ein, mit mir vom flirrenden Paris
des Fin de Siècle und Claude
Debussy in das aufgewühlte Moskau
der Nachkriegszeit zu Dmitri
Schostakowitsch zu reisen.
Off stage – Einblicke in das Leben
und den Quartettalltag der
Künstlerinnen und Künstler.
Wenn wir bei dieser Metapher des
Reisens bleiben, dann sind meine
Gäste in dieser Folge zugleich
unsere Reiseleiterin und unser
Reiseleiter.
Es handelt sich um Antonia
Rankersberger und Xiang Lyu, die
zweite Geigerin und den
Bratschisten, des Simply Quartet.
Liebe Antonia, lieber Xiang,
schön, dass wir uns heute
wiedersehen im euNen Salon und ihr
euch Zeit genommen habt für unser
Gespräch.
Ich freue mich.
Danke,liebe Barbara.
Wir freuen uns sehr.
Wir sprechen diesmal über euer
zweites Konzert im Zyklus »string.«
am 12.
März im Schubert-Saal des Wiener
Konzerthauses.
Aber da unser letztes Gespräch
schon sehr lange zurückliegt,
wollte ich einfach mal nachfragen,
wie es euch seither ergangen ist.
Was hat euch beschäftigt, Antonia?
Also wir hatten eine recht
turbulente Zeit in der
Zwischenzeit, weil unser erster
Geiger, Danfeng Shen, wird das
Quartett verlassen.
Und wir waren in den letzten
Monaten sehr intensiv damit
beschäftigt, eine Nachfolge für
ihn zu finden und dürfen jetzt
auch mit Zufriedenheit
feststellen, dass uns das gelungen
ist und dass wir eine sehr tolle
Nachfolge für Danfeng gefunden
haben und uns sehr freuen, dass
wir schon das zweite Zykluskonzert
mit der neuen ersten Geigerin
bestreiten dürfen.
Ich stelle mir vor, das ist
bestimmt eine sehr große
Veränderung für euch als Quartett.
ist bestimmt eine sehr große
Veränderung für euch als Quartett.
Andererseits ist es ja beim Simply
Quartet auch so gewesen, da es
ja schon sehr lange besteht, dass
es auch schon Mitgliederwechsel
sehr erfolgreich gemeistert hat.
Also Ivan kam ja 2016 zum
Quartett, du, liebe Antonia,
2018.
Wie verhält es sich mit dem
Mitgliederwechsel bei der ersten
Geige?
Ja, das ist eine gute Frage.
Danfeng ist eigentlich das einzige
Gründungsmitglied des Simply
Quartet, weil Xiang, so wie ich
das verstanden habe, erst nach ein
oder eineinhalb Jahren nach der
Gründung dazugekommen ist.
Und wir sind natürlich in dieser
ganzen Zeit als Gruppe wirklich
eng zusammengewachsen und haben
unsere... unsere ganze
Klangvorstellung zusammen aufbauen
können, unseren Fokus, unsere
Arbeit miteinander geteilt, so
viele Reisen zusammen erlebt, auf
so vielen Bühnen gespielt.
Und das ist natürlich dann schon
ein großer Einschnitt und eine
riesige Veränderung für eine
Gruppe.
Aber ich glaube, dass ich das auch
im Namen meiner Kollegen so sagen
darf,
dass wir uns sehr freuen und auch
mit einer großen Motivation und
Neugierde in diese neue Phase
starten möchten und uns einfach
von der ganz anderen Musikalität
des neuen Mitglieds inspirieren
lassen wollen und dann sehen
wollen in weiterer Folge, welchen
Einfluss das auf die Gruppe hat,
weil natürlich sind wir drei
sehr eng zusammengewachsen und
haben möglicherweise eine sehr
einheitliche Vorstellung von
gewissen Genres oder von einer
musikalischen Arbeit.
Jetzt wird das natürlich wieder
ein bisschen über den Haufen
geworfen und wir müssen uns dann
ganz neu aufstellen.
Wie muss man sich denn den
Auswahlprozess vorstellen, lieber
Xiang?
Wir haben eigentlich schon einige Monate mit
unterschiedlichen Geigern und
Geigerinnen ausprobiert.
Am Ende war die Entscheidung auch
nicht so leicht.
Also zum Glück haben wir sehr gute
Geigerinnen gefunden und jede war
anders.
Aber ich finde, dass es für uns
ein bisschen aufwendig war.
In den letzten paar Monaten, wir
haben so...
Da muss man ein paar Konzepte mit
denen spielen, ein paar mit
anderen spielen und auch mit
unterschiedlichen Programmen.
Es ist noch aufwendiger, wenn man
mit dem gleichen Programm.
Gott sei Dank, meistens haben wir
eh die Chemie gehabt, aber
manchmal gibt es trotzdem einiges
unterschiedliches Timing.
Gewohnheit oder so.
Was für mich sehr inspirierend
ist, ist, dass ich durch diesen Prozess
auch sehr motiviert oder sehr
inspiriert und neugierig bin.
Ich finde, wenn man so lange
zusammen...
Es ist gut, wir bleiben immer
wach, wir sind immer munter.
Aber es gibt es irgend mehr und
weniger, man hat manchmal so das
Gefühl, okay, es funktioniert
sowieso so in dieser Art.
Und jetzt mit dieser stressigen
Zeit, man erkennt sich selbst
wieder neu und ich sehe, das ist
ein Glück im Unglück.
Und welche Rolle spielt denn das
Künstlermanagement bei solchen
Entscheidungen?
War das integriert bei der Auswahl
der Kandidatinnen oder schlussendlich
bei der Entscheidung?
Nein, also die Kandidatinnen haben
wir selber ausgewählt und auch in
Absprache eigentlich mit unseren
früheren Professoren.
die uns da auch Tipps geben
konnten und gesagt haben, okay,
versuch das einmal mit ihr oder
mit ihm.
Das könnte künstlerisch gut passen
oder überhaupt gut passen.
Das Management hat uns dann
einfach so mit dieser Timeline,
also mit diesem zeitlichen Ablauf
ein bisschen unterstützt.
Das ist natürlich sehr individuell
auch.
wie schnell oder wie intensiv man
eine Kandidatin oder einen
Kandidaten ausprobieren möchte.
Weil wir haben auch von unserem
Management gehört, dass manche
das... so machen, dass sie viele
Leute zu einer ersten Proberunde
einladen und dann einfach mal ein
Stück zusammen proben.
Und dann kommen gewisse Leute
sozusagen in die zweite Runde und
werden dann ein Konzert gemeinsam
spielen.
Und wir haben uns gedacht, dass
wir das eher so machen, dass wir
ein Konzert oder mehrere Konzerte
auswählen und dann ein Ziel haben,
auf das wir hinarbeiten können.
Also, dass man eigentlich mit einer
Person diesen ganzen Prozess
durchlaufen kann.
Das hat eigentlich ganz gut
gepasst.
Unser Management hat uns dann
einfach geholfen und gemeint,
okay, bis zu diesem Zeitpunkt wäre
es irgendwie schön, wenn man schon
eine Richtung für sich selbst
entscheidet und vielleicht auch
ein bisschen gepusht, dass wir das
einfach im Kopf behalten, wie das
mit dem Wechsel vonstatten gehen
kann.
Wir hatten natürlich das große
Glück, dass Danfeng uns noch
ziemlich viel Zeit gegeben hat für
diesen Übergang, weil es kann auch
sein, dass ein Quartett plötzlich
in der Situation ist, zu dritt
dazustehen, von einem Tag auf
den anderen.
Und wir hatten eigentlich eine
ziemlich lange Übergangszeit und
haben dann eben mit ihm auch noch
gewisse Konzerte gespielt, auf
wichtigen Bühnen oder mit
speziellen Programmen, wo wir zum
Beispiel Bartóks fünftes
Streichquartett, wo das verlangt
wurde, das haben wir dann mit Danfeng
gespielt, weil das ist dann
nicht so einfach, mit einer neuen
Geige einzustudieren.
Und genau, da haben wir einfach so
abgewogen mit dem Management auch,
wie man das am besten einteilen
kann.
Und wollt ihr uns an dieser Stelle
auch verraten, wer die neue erste
Geige bei euch ist, Antonia?
Ja, sehr gerne.
Wir freuen uns, dass Sueye Park uns
in Zukunft vervollständigen wird
an der ersten Geige.
Und wie habt ihr sie kennengelernt
oder kanntet ihr sie schon von
früher, vom Studium vielleicht?
Genau, also die Sueye hat bei
meinem alten Professor Ulf Wallin
studiert.
Ich glaube schon seit sie neun war
eigentlich.
Und jetzt ist sie auch seine
Assistentin in Berlin geworden.
Und Sueye war ein Jahr, glaube ich,
auf Erasmus in Wien und da habe
ich sie schon ein paar Mal
getroffen.
Aber eigentlich haben wir nicht so
viel Kontakt gehabt.
Und dann, wie das irgendwie
bekannt wurde, haben wir natürlich
Ulf auch gefragt, ob er
Empfehlungen hat.
Und er hat uns dann gesagt, er hat
schon mit Sueye geredet und sie wäre
sehr motiviert und sehr
begeistert, um das auszuprobieren.
Und wir haben gesagt, ja,
unbedingt.
Und in der neuen Konstellation
mit Sueye werden wir euch dann am 12.
März schon im Konzerthaus bei
»string.« erleben können.
Ja, genau.
Freue mich schon!
Wir uns auch.
Der Kurzfragenblock.
Was fällt euch denn spontan zu
folgenden Begriffen ein?
Xiang, magst du vielleicht
beginnen?
Okay, probiere ich.
Entwicklung.
Musikalisch – das hat mit
Debussy zu tun.
Debussy ist das allererste
französische Stück für das Simply
Quartet.
Lautstärke.
Tja, Lautstärke, Ivan, ja, gut.
Logik.
Logik – Antonia.
Balance.
Not me.
Und Winter.
Winter.
Schostakowitsch.
Vielen Dank.
Nun zu dir, liebe Antonia.
Veränderung.
Mühsam.
Stille.
See.
Kontrast.
Instrumente.
Intuition.
Bauchgefühl.
Schnee.
Skifahren.
Danke sehr.
Im vergangenen November habt ihr
mit einem von Haydns
»Sonnenquartetten« und mit Smetanas
Quartett »Aus meinem Leben« ja den
Zyklus »string.« sehr mitreißend und
auch ergreifend eröffnet.
Beim dritten Zykluskonzert am 12.
März widmet ihr euch Claude
Debussys Streichquartett und
Dmitri Schostakowitschs dritten
Streichquartett op. 73.
Beginnen wir mit Claude Debussy.
Zur Entstehungsgeschichte und
Aufführungshistorie von Claude
Debussys Streichquartett in G-
-Moll, op. 10 im Wiener
Konzerthaus.
Dieses Streichquartett entstand im
Jahr 1893.
Die Uraufführung erfolgte am 29.
Dezember 1893 in Paris durch das
Ysaÿe-Quartett.
Debussys Freund Paul Dukas
beschrieb anlässlich der
Uraufführung die Bedeutung des
Werks folgendermaßen:
»Alles darin ist klar und deutlich
gezeichnet, trotz großer formaler
Freiheit.
Debussy zeigt eine besondere
Vorliebe für Verknüpfungen
klangvoller Akkorde und für
Dissonanzen, die jedoch nirgends
grell, vielmehr in ihren komplexen
Verschlingungen fast noch
harmonischer als selbst
Konsonanzen wirken.
Die Melodie bewegt sich, als
schreite sie über einen
luxuriösen, kunstvoll gemusterten
Teppich von wundersamer
Farbigkeit, aus dem alle
schreienden und unstimmigen Töne
verbannt sind.«
Ein paar Jahre später schilderte
Claude Debussy in einem Brief an
den Dichterfreund Pierre Louÿs
vom 22.
Jänner 1895 seine Eindrücke der
Weltausstellung 1889 in Paris, die
nicht zuletzt auch sein
Streichquartett beeinflussten.
»Mein guter alter Freund!
Erinnere dich an die javanische
Musik, die alle Nuancen enthielt,
selbst solche, die man nicht
benennen kann, bei der die Tonika
und die Dominante nichts weiter
sind als nutzlose Hirngespinste
zum Gebrauch für Heulsusen, die
nicht verständig sind.«
Die Erstaufführung im Wiener
Konzerthaus erfolgte am 2.
April 1914 durch das Capet-Quartett.
Im Oktober 1979 wurde es erstmals
durch das Alban Berg Quartett
aufgeführt.
Bisher gab es 83 Aufführungen
dieses Quartetts im Wiener
Konzerthaus.
Darunter Interpretationen vom
Alban Berg-, Hagen-, Artemis- und
Belcea Quartet(t).
Und ebenso vom Quatuor Ebene.
Claude Debussy gilt ja als
Hauptvertreter des
Impressionismus.
Was bedeutet das für die Musik im
Allgemeinen bei Claude Debussy und für
das Streichquartett im Speziellen,
liebe Antonia?
Ja, also jetzt, wo ich gerade von
diesem Kurzfragenblock so intuitiv
eingestellt bin, fallen mir dann
sofort so Gemälde von Monet.
und so ein Seerosenteich oder
diese vielen kleinen Schichten von
Farben, die so übereinander gelegt
und komponiert sind und dann
irgendwie so auch schimmern oder
sich gegenseitig verstärken und
wieder etwas wegnehmen und auch
irgendwie eine Art Pastellton, der
aber auch sehr naturalistisch sein
kann.
Wenn man diese Brücke zu Debussy
schlägt, dann ist das einfach eine
ganz neue oder ganz andere
Klangfarbentechnik, die wir
versuchen müssen, in die
Komposition hineinzubekommen.
Also für uns als Quartett und als
Klangkörper so etwas darzustellen,
das finde ich persönlich sehr
spannend und eine große
Herausforderung.
erstmals, wie Xiang schon erwähnt
hat, der französischen Musik zu
widmen.
Für mich ist dieses Stück schon
lange ein Traum, eigentlich schon
von meiner ersten Saison mit
Simply Quartet, dass wir einmal
das Debussy Streichquartett
spielen und ich freue mich
besonders, in diese Welt
eintauchen zu dürfen.
Und wovon ließ sich Debussy für
seine Komposition beeinflussen,
Xiang?
Ich liebe dieses Stück seit der
Studium, weil ich es oft gehört
habe.
Und am Anfang natürlich bin ich
sehr fasziniert mit der besonderen
Farbe, also harmonischen Farben
und so von diesem Stück.
Debussy oder Franz Liszt in
dieser Zeit, Debussy, Ravel, hat
schon einiges von zum Beispiel
Orientmusik beeinflusst, sehr
stark.
Ich finde, dieser...
Tamburin-Klang zum
Beispiel, das ist wirklich mit der
chinesischen Art, chinesischer
Humor sogar.
Aber das ist nicht rein chinesisch
Sprache, aber es jetzt mit so einem
wienerischen Blut erscheint, das
kann man nicht beschreiben.
Das ist für mich eine Magie und
ein Wunder.
Und solche Wunder finde ich...
Bei uns jetzt mit der Debussy habe
ich auch gleich so eine
Wahrnehmung.
Also Xiang hat ja schon erwähnt,
es kommen da unterschiedliche
Stile in der Musik zusammen bei
Debussys Streichquartett.
Kannst du das noch ein bisschen
näher ausführen, Antonia?
Genau, also...
Ich kann mich erinnern, dass zu
dieser Zeit in Paris diese
Weltausstellung stattgefunden hat
und wo eigentlich sehr viele
Künstler davon beeinflusst worden
sind.
Und eben auch viele Instrumente
aus ferneren Ländern und
Klangvorstellungen oder auch,
denke ich, bestimmt pentatonische
Elemente, die auch davor kommen.
Und zum Beispiel Gamelan-Musik
aus Indonesien.
Also dieses ganz witzige Klirren
irgendwie, das fließt da alles
zusammen.
Und natürlich dann kombiniert mit
dieser Ende 19.
Jahrhundert diese Serie.
entwickelte Harmonik, die ja auch
in westlicher Musik einfach immer
weiter entwickelt wurde und diese
impressionistischen Klangfragen
und das ist also hochinteressant.
Zur Veranschaulichung der
Pentatonik in Debussys Werk spielen
Xiang und ich eine kleine Stelle
aus dem ersten Satz.
Als nächste Stelle werden wir den
Beginn aus dem zweiten Satz mit
der Satzbezeichnung Assez vif et
bien rythmé spielen.
so viel wie sehr lebendig und sehr
rhythmisch.
Und da wollen wir auch
veranschaulichen, wie diese Klänge
der Weltausstellung und diese
Gamelan-Pizzicato, wie sich das
auf unsere Instrumente übersetzen
lässt.
Wie geht denn Debussy mit der
seit Haydn tradierten
klassischen Form des
Streichquartetts um, Xiang?
Das ist ganz andere Sprache jetzt,
finde ich.
Zum Beispiel will ich Beethoven
spielen, beim Schumann sogar
manchmal.
In der Probe kann ich noch mit
Haydn was zu verbinden.
Debussy, finde ich, ist wirklich
eine ganz andere, neue, wirkliche
Adventure für mich.
Beim Debussy-Spielen habe ich Haydn
total vergessen.
Bitte versteht das in guter Sinn.
Und Xiang hat vorhin ja schon die
unterschiedlichen Harmonien auch
angesprochen bei Debussy.
Welche Herausforderungen stellt
das Werk an euch als
Interpretinnen und Interpreten,
Antonia?
Also ich denke, dass es auf jeden
Fall mit der Balance der
Instrumente zu tun haben wird,
weil auch die Innenstimmen sehr
beschäftigt geschrieben sind.
Und ich habe jetzt schon viel
meine eigene Stimme geübt und das
ist doch gar nicht so einfach, mit
oftmals Triolen oder
Dreiklangszerlegungen trotzdem
eine Klangfarbe von einem Akkord
im richtigen Moment rauszubringen,
und dabei die anderen nicht zu
stören, die gerade irgendeine
schöne Kantilene spielen oder
einen Dialog der anderen
Instrumente.
Und sich auch selber ein Bild von
diesen harmonischen Klangfarben zu
machen.
Weil wir sind, um auf diese Frage mit
Haydn jetzt zurückzukommen, sind
wir es eigentlich nicht.
also von Haydn sicher nicht
gewöhnt, dass das immer so
ineinander fließt und natürlich
auch agogisch sehr viel passiert
und man eigentlich sehr oft mit
dem Tempo nach vorne gehen muss,
zurückgehen muss, eine
Überleitung.
Und dass irgendwie alle Stimmen
gleichermaßen mitkommen.
Also das ist sicher eine große
Herausforderung, ohne dass das
irgendwie sperrig oder eckig
klingt.
Also so wie ein Fluss oder ein
Bach ineinander und trotzdem diese
Präzision bewahren, wo welche
harmonischen Elemente doch
deutlich hervortreten müssen.
Für mich ist es eine schwere
Balance zwischen selbst üben und
zusammenspielen.
Besonders, wie Antonia sagte, als
Mittelstimme, weil wir so viele
schnellen Passagen haben, das ist
eigentlich nur für den Effekt.
Wenn man selbst übt, muss man
genau üben, muss man alle Noten
schaffen, wie möglich.
Zwar gibt es eigentlich ein paar
Stellen, die nicht wirklich so
spielbar sind.
wenn nicht passt.
Und dann, wenn man selbst übt,
muss man wirklich so schaffen, das
Beste versuchen, so alle schaffen.
Aber eigentlich mit dieser Gedanke
beim Zusammenspielen funktioniert.
Doch nicht gut.
Beim Zusammenspiel hat man das
erste Mal das Gefühl, okay, es ist
wirklich wie in diesem Gemälde.
Wenn man nur will, dort so ganz
klar, ganz genau spielen, dann ist
diese Schönheit oder diese Farbe.
Ich würde nicht sagen, dass Farbe
wächst, sondern das ist überhaupt
keine Farbe.
Gleichzeitig spüre ich auch diese
Magie, physisch sogar in der
Probe, wie solche Gemälde von
Monet sie sind.
Jetzt spielen wir den Beginn aus
dem dritten Satz, aus Claude
Debussys Streichquartett, mit der
Satzbezeichnung Andantino,
doucement, expressif, also sehr
zärtlich und ausdrucksvoll.
Das beginnt gleich mit Dämpfer.
Wie war denn die Reaktion des
damaligen Publikums, Antonia?
Ja, also so wie man sich auch
irgendwie vorstellen kann, wenn
man als Mittelstimme dieses Stück
übt, war das für die Zeitgenossen
damals auch sehr schwierig zu
spielen und offenbar auch für das
Publikum schwierig zu hören zu
dieser Zeit.
Das hat sich eigentlich dann in
diesen mehr als 100 Jahren
eigentlich so durchgesetzt und
bewiesen, was das für ein
wichtiges und wunderbares Werk
eigentlich ist.
Und da sind wir sehr froh, dass es
trotzdem von den Quartetten
behalten wurde und so in unsere
heutige Welt in diesen Kanon
gebracht wurde.
Gut, dann gehen wir von diesem
Meilenstein,
Claude Debussys einzigem
Streichquartett, weiter mit
unserer Reise und wechseln nach
Moskau zu Dmitri Schostakowitsch,
der im Laufe seines Lebens ja
15 Streichquartette komponiert
hat.
Zur Entstehungsgeschichte und
Aufführungshistorie von Dmitri
Schostakowitschs drittem
Streichquartett in F -Dur, op. 73.
Dieses Streichquartett entstand im
Jahre 1946.
Dmitri Schostakowitsch widmete sich
erst spät der Gattung des
Streichquartetts.
Sein erstes Quartett komponierte
er 1938, meinte diesbezüglich aber
sehr selbstkritisch: »Zu schreiben
begann ich es ohne besondere Ideen
und Gefühle, überzeugt, dass
sowieso nichts daraus werden
würde.
Das Quartett ist nämlich eines der
schwierigsten Musikgenres.«
Dann aber folgte ein Quartett dem
nächsten, bis es schließlich 15
Quartette waren.
Das letzte Streichquartett
entstand 1974.
Die Uraufführung war am 16.
Dezember 1946 in Moskau.
Gespielt wurde sie durch das
Beethoven-Quartett, dem dieses
Werk auch gewidmet wurde.
Die erste Aufführung im Wiener
Konzerthaus erfolgte am 20.
Februar 1989 durch das Glinka-
-Arenkow-Quartett.
Bisher wurde Dmitri Schostakowitschs
drittes Streichquartett in F-Dur
17 Mal im Wiener Konzerthaus
aufgeführt.
Unter anderem vom Borodin-, Hagen-
und Belcea Quartet(t).
Welche Bedeutung hat denn die
Gattung des Streichquartetts im
Schaffen von Dmitri Schostakowitsch?
Da interpretiere ich mit meiner
Art.
interpretiere ich mit meiner Art.
Schostakowitsch ist so bescheiden.
Er schreibt nur ein Quartett weniger als
Beethoven.
Kannst du auch etwas zur
Entstehungsgeschichte und dem
Kontext des dritten
Streichquartetts erzählen,
Antonia?
1946 komponiert, war dann irgendwie
der Schrecken des Zweiten
Weltkrieges gerade vorbei.
Und diese Form oder diese Struktur
ist fast wie eine Bogenform,
obwohl der vierte Satz, also der
langsame Satz, dieses wie ein
eigentlich musikalisches Requiem
Attacca in den letzten Satz, den
fünften Satz, übergehen.
In der Mitte ist ein schneller,
ein ganz charakteristisch brutaler
Satz, was man auch zu diesen
Stilelementen vielleicht noch
hinzufügen kann.
ist dieses Verhältnis zu dem
Marschthema im zweiten Satz, der
aber doch irgendwie parodistisch
wirkt in Bezug auf die
marschierenden Soldaten, die dann
zum Glück das irgendwie... schon
abgeschlossen hatten zu dieser
Zeit.
Im ersten Satz gibt es dann doch
wieder irgendwie dieses
beschwingte, fast tanzartige,
rhythmische Element.
Und eigentlich ist für mich dieses
ganze Stück, es hat so leichte,
witzige Elemente und diesen
wirklich furchtbar emotionalen und
traurigen vierten Satz.
Wir spielen jetzt aus dem dritten
Satz ein 2. Geigen-Solo.
Und das soll ein bisschen diesen
maschinellen Charakter
veranschaulichen, in dem dieser
Satz gehalten ist.
Und wie interagieren die einzelnen
Stimmen bei Schostakowitsch, Xiang?
Bei Schostakowitsch finde ich es
besonders, da gibt es so viele
Kontraste zwischen gegenseitig,
gemeinsam und allein.
Also diese Stelle, wo ich später
vorspielen werde, finde ich immer,
ich stehe mich so wie auf die
Bühne.
In jedem Konzert finde ich so, ist
die Bühne plötzlich so dunkel und
nur, kein einsames Licht auf mich
scheint.
Aber das ist nicht die einzige
Stelle für dieses Stück.
Und wenn wir reden von
Schostakowitsch zur Einzelstimme, das
würde ich sagen, sogar bei
Schostakowitsch manchmal, das kann
ich manchmal auch an Haydn denken.
Manchmal bei Schostakowitsch ist es
wirklich so postmodern.
Es kann manche Sachen so... so
modern wie Rockmusik.
Und zum Beispiel der letzte Satz
vom dritten Steinquartett, für
mich ist so Jazzmusik auch
drinnen.
Und der vierte ist Choral drinnen.
Und der erste Satz ist wie
Filmmusik.
Aber wenn man genau in der Probe
so quartetttechnisch zu sehen, das
ist nichts anderes als Haydn.
Finde ich.
Und damit, was wir in der Wiener
Schule gelernt haben, ich glaube,
das können wir alle in
Schostakowitsch, also
Steichquartettprobe, können wir
gut benutzen.
Wir spielen jetzt eine Stelle,
auch vom letzten Satz des
Schostakowitsch dritten Quartetts.
Das wäre eine Stelle, zum Beispiel
ein Beispiel, dieser freche
Pizzicato, also mit ein bisschen
von Jazzmusik inspiriert.
Wir spielen jetzt eine Stelle
aus dem fünften Satz aus
Schostakowitschs Streichquartett und
das ist eigentlich ein ganz guter
Kontrast zwischen diesen
aufregenden maschinellen
Begleitfiguren und dem Requiem,
das irgendwie noch mitschwingt.
Und welchen persönlichen Zugang
habt ihr zu dem Werk?
Also Xiang hat schon ein bisschen
ausgeführt.
Es ist einerseits diese Kontraste,
jeder Satz ist anders, jeder Satz
hat sein Unikum.
Andererseits spielt man auch noch
Papa Haydn ein bisschen in der
Musik, gleichzeitig die
Postmoderne.
Hast du noch irgendwelche
Geheimnisse oder versteckte
Botschaften für dich entdeckt,
Antonia?
Sehr gute Frage.
Also der Schostakowitsch für mich
persönlich war dieses dritte
Streichquartett eins der ersten
Quartette, die ich mit dem Simply
Quartet einstudiert habe.
Das haben wir vor beinahe acht
Jahren schon einmal im Repertoire
gehabt.
Dieses Stück haben wir dann auch
beim Nielsen-Wettbewerb und in
Bordeaux gespielt und das war
natürlich sehr aufregend.
Ich kann mich irgendwie noch gut
erinnern, dass das für mich immer
so einen... ja, das klingt
irgendwie falsch, aber fast einen
entspannten Stellenwert hatte,
also im Kontrast zu den anderen
Stücken, weil ich einfach von
dieser Reinheit und Klarheit der
Akkorde oft sehr mitgerissen bin.
Also diese, wir haben uns
zumindest in unserer
Interpretation für eine eher
vibratolose Tongebung entschieden
an vielen Stellen.
Und das finde ich dann passt so
gut dazu, dass die Geigen immer
wieder zusammenkommen und auch mit
diesem Rahmen, mit dem Cello, dass
man diesen Akkord, diese Akkorde
sehr klar hört, die Harmonien sehr
klar hört und auch diese, zum
Beispiel der Anfang vom ersten
Satz, eben wie du gesagt hast,
fast wie Haydn, so transparent
und kein wienerischer Walzer oder
kein wienerischer Tanz, sondern
ein fast neurotischer.
Also das ist jetzt meine ganz
subjektive Empfindung.
Und das ist einfach für mich so
ein spezieller Stil und macht
großen Spaß, das zu spielen.
Und heute haben wir sogar diesen
letzten Satz ein bisschen geprobt
vorhin.
Und da habe ich mir gedacht, ja,
im fünften Satz, das ist wirklich,
da kann man fast ein bisschen faul
werden oder fast betrunken, wenn
man so ein bisschen schwebend mit
diesem Triolenrhythmus.
Ja, neun Uhr in der Früh.
Da wollte Antonia schon, dass wir ein
bisschen faul sind
Gibt es denn in den beiden Werken
Stellen, an und von denen ihr als
Musikerinnen und Musiker besonders
emotional berührt seid oder die
eurer Meinung nach besonders
signifikant sind?
Zum dritten Streichquartett von
Dmitri Schostakowitsch spielen
wir zuerst zwei Stellen vom
vierten Satz.
Also das Thema beginnt mit
eigentlich...
Zweiter Geiger, Bratsche und Cello
unisono.
Und es ist in zehnmal sehr heftig.
Also beziehungsweise zehnmal im
Barock, wenn man mit Barockmusik
so zu beziehen, das ist eine
Todestonart.
Und am Ende spielt diw Bratsche
allein das Thema.
Highlights und Zusammenfassung
In dieser Folge sprechen Antonia
Rankersberger und Xiang Lyu vom
Simply Quartet über eine
bedeutende Veränderung in ihrem
Ensemble.
In dieser Folge sprechen Antonia
Rankersberger und Xiang Lyu vom
Simply Quartet über eine
bedeutende Veränderung in ihrem
Ensemble.
Danfeng Shen kehrt in seine
chinesische Heimat zurück und das
Quartett begrüßt nun die Jean-
SibeLyus-Wettbewerbsgewinnerin Sueye
Park als neue erste Geigerin.
Wie muss man sich die Suche und
den Auswahlprozess eines neuen
Mitglieds vorstellen?
Wie lange braucht die
Entscheidung?
Und welche Qualitäten muss die
Person mitbringen?
Das und vieles mehr ist Inhalt
dieser Folge.
Im Fokus von On Stage steht das
kommende Konzert der Simply
Quartet am 12.
März im Rahmen von »string.« im
Wiener Konzerthaus.
Die zweite Geigerin und der
Bratschist der Simply Quartet
geben anhand von Live
-Einspielungen Einblicke in die
zarten Farbenspiele von Claude
Debussys einzigen
Streichquartett.
das nicht zuletzt von der Pariser
Weltausstellung 1889 inspiriert
wurde, und illustriert die
fesselnden Kontraste in Dmitri
Schostakowitschs dritten
Streichquartett, das unter anderem
die düsteren Erfahrungen des
Zweiten Weltkriegs verarbeitet.
An dieser Stelle noch ein
Konzerthinweis, und zwar am 12
.03.
mit dem Simply Quartet und am 15
.04.
das Zyklusfinale von »string.« mit
dem Leonkoro Quartett.
Hier nun ein kleiner Ausblick.
Beide Ensembles bleiben dem Wiener
Konzerthaus auch kommende Saison
erhalten.
Mehr dazu aber, wenn das Abo 2026
-27 erschienen ist.
Damit sind wir auch schon wieder
am Ende unserer vierten Folge von
»Strincendo«.
Meine Gäste waren Antonia
Rankersberger und Xiang Lyu vom
Simply Quartet.
Vielen Dank für das Gespräch,
liebe Antonia und lieber Xiang,
und natürlich auch dafür, dass ihr
mir so frei und offen Rede und
Antwort gestanden seid.
Falls Sie, liebe Hörerinnen und
Hörer, es noch nicht getan haben,
so dürfen Sie uns gerne abonnieren
und weiterempfehlen.
Unseren Podcast finden Sie jetzt
auch auf unserer neuen Mediathek,
auf unserer Website.
Konzerthaus.at/mediathek in der Rubrik
»Hören«, auf YouTube und überall
dort, wo es Podcasts gibt.
Falls Sie Feedback für uns haben
oder Fragen an die Ensembles
stellen wollen, schicken Sie uns
gerne eine E -Mail an podcast@
konzerthaus.at
Damit zum Ausblick:
In der fünften und damit letzten
Folge von »Stringendo«, dem Podcast
zum Streichquartett-Zyklus
»string.«, werde ich mit Mitgliedern
Fünf Stücke für Streichquartett
und Ludwig van Beethovens
des Leonkoro Quartetts über das
Zyklus-Finale am 15.
Streichquartett Opus 131 zur
Aufführung gelangen.
April sprechen.
Damit verabschiede ich mich.
Ich bin Barbara Alhuter,
Redakteurin des Wiener
Konzerthauses, und ich freue mich
schon auf die nächste Folge von
»Stringendo«.
Bis dahin, vergessen Sie nicht,
die Saiten Ihres Lebens zum
Klingen zu bringen.
»Stringendo« Der Podcast des Wiener
Konzerthauses zum neuen
Streichquartettzyklus »string.«